Das Weltbild von Scientology
Theoretische Grundlage von Scientology ist das von Hubbard 1950 veröffentlichte Buch "Dianetik – Die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit". Danach versteht sich die Organisation als "Wissenschaft vom menschlichen Geist", die den Menschen über mehrere Stufen zu seiner eigentlichen Geist-Identität hinführen könne. Scientology bezeichnet sich selber als "Kirche" und gibt vor, den einzigen Weg für das Überleben des einzelnen Menschen und der gesamten Menschheit zu wissen. Laut Scientology hat jeder Mensch eine unsterbliche Geist-Seele, die auch als "Thetan" bezeichnet wird. Jeder Thetan wandere von Mensch zu Mensch und mache dabei negative Erfahrungen, die Spuren hinterlassen. Diese sogenannten Engramme sind verantwortlich für Krankheiten, Sucht und Verbrechen. Die Organisation verspricht, mit Hilfe bestimmter Methoden die Engramme löschen zu können, damit jeder Einzelne und die ganze Menschheit "clear" werde. "Gehirnwäsche und Ausbeutung"
Gerade Menschen in Krisensituation könnten mit vollmundigen Erfolgsversprechen gelockt und in das kostspielige Kurssystem eingeschleust werden, mahnen auch kirchliche Experten wie der Sektenbeauftragte der Evangelischen Kirche in Berlin, Thomas Gandow. Eine Reihe ehemaliger Mitglieder beschreibt die Vorgehensweise der Vereinigung als Terror; sie leben nach dem Austritt in Angst. Auch in der Schweiz Zum Thema: Hamburger Vorstoss für Scientology-Verbot in Deutschland | ||||||||||||||||
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