Gott ist für uns, sehr sogar
Neulich rührten meine zweijährige Nichte und ich Pfannkuchenteig an. Sie wollte kräftig helfen und schwang mächtig stolz den Löffel. Ich überliess ihr kurz die Arbeit und siehe da: Die Schüssel kippte, der Teig spritze und floss durch die ganze Küche. Die Kleine völlig erschrocken und tief beschämt auf der Arbeitsplatte. Total schuldbewusst streckte sie mir zitternd ihre kleine Hand entgegen und stammelte verzweifelt: «Guligung, guligung, guligung!"» Ehrlich gesagt, war mir der Teig völlig egal. Alles, was ich wollte, war, sie in den Arm zu nehmen und zu trösten! Und plötzlich verstand ich ein bisschen besser, wie Gott uns sieht. Gottes gütiger Blick Gott ist mehr als eine mehr oder weniger gutmütige Tante. Er wird uns in der Bibel als ein liebender Papa beschrieben, der uns in den Arm nehmen und trösten möchte, wenn etwas schiefgeht. Es geht ihm nicht um das, was wir vielleicht verhaut haben. Es geht ihm um uns. Er hat uns ein Leben mit Verantwortlichkeiten überlassen, obwohl er weiss, dass wir nicht perfekt sind und immer wieder Fehler machen werden. Die Schuld muss einfach weg Gott liebt uns, er möchte uns nahe sein. Deswegen hat er Jesus geschickt, der alles wegräumen möchte, was zwischen uns und Gott steht oder liegt. Dabei stellt uns Gott auf Augenhöhe mit sich. Wir haben Mitspracherecht und dürfen selbst entscheiden, ob wir ein Miteinander wollen oder nicht. Schuld hat Konsequenzen Im echten Leben sind die Konsequenzen manchmal unangenehmer. Aber egal, was wir durchmachen müssen - Gott möchte uns gern an die Hand nehmen, unterstützen und uns durchhelfen. Und er möchte, dass wir ihm das zutrauen. | ||||||||
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